Eine Nacht in Oslo

12.

07.

2016

Norwegen Tour | erz├Ąhlt von Anja

├ťber die Autobahn geht es f├╝r uns in die Norwegische Hauptstadt. Es regnet in Str├Âmen und wir sind dick in unsere Regenkombis gepackt. Dennoch sind meine F├╝├če schon nass und das Hotel zu finden ist gar nicht so einfach.

Wir fragen mehrfach nach dem Weg und arbeiten uns langsam in die Innenstadt vor. Diese besteht aus hunderten einzelnen Einbahnstra├čen und Wegen die nur f├╝r Busse oder Stra├čenbahnen erlaubt sind.

Wir fahren also drei Mal um den Block, bis wir das Hotel finden, das wir online schon ausgesucht hatten. Gebucht habe ich freilich noch nicht, da wir unsere genaue Ankunft vorher nicht geplant hatten und falls wir auf der Suche noch etwas besseres entdeckt h├Ątten. Jetzt m├╝ssen wir jedoch feststellen, dass es ausschlie├člich mit Onlinebuchung m├Âglich ist einzuchecken und voll sind sie ohnehin f├╝r diese Nacht. 

Also erneut auf die Suche. Die Dame am Empfang konnte uns jedoch ein Hotel in derselben Preiskategorie nennen, das wir auch sogleich ansteuern. Nat├╝rlich liegt auch dieses in einer Einbahnstra├če und es dauert eine Weile bis wir tats├Ąchlich davor stehen. Wir entladen die Maschinen und parken ein gutes St├╝ck entfernt.

Das Hotelzimmer ist klein, aber fein. Im Badezimmer ist Fu├čbodenheizung, auf der wir unsere nassen Socken trocknen und auch vom Zimmer aus k├Ânnen wir ins freie W-Lan.

Nach dem wir uns von unserer Regenfahrt erholt, hei├č geduscht und trocken angezogen haben geht es auf einen Streifzug durch Oslo ÔÇô die teuerste Stadt der Welt. Unser Hotel liegt direkt in der Innenstadt und so kommen wir zu fu├č zu einigen Restaurants, wo es f├╝r Michl einen k├Âstlichen Elch-Burger gibt. Selbst um 11 Uhr abends ist es freilich noch tag hell und wir erkunden die Gegend.

Wir schlendern zum k├Âniglichen Palast. Doch in jeder Gasse gibt es etwas zu entdecken: Herrliche Bauten, beleuchtete Brunnen und kleine Kaffees und L├Ąden. So verlockt es uns zu einigen Umwegen, doch schlie├člich gelangen wir auf die Promenade, die zum Palast auf die Bergkuppe mitten in Oslo f├╝hrt. An der Stra├če liegt auch die Universit├Ąt, ein prunkvolles, altes Bauwerk. Der R├╝ckweg f├╝hrt uns am Hafen entlang, wo riesige F├Ąhren angelegt haben und auch die Oper wie eine kleine Insel ├╝ber das Wasser ragt.

Am n├Ąchsten morgen holen wir uns im Bahnhof nebenan Kaffee, Sandwiches und Schockoladencroissants und vertilgen unser Fr├╝hst├╝ck in der Sonne. Schon m├╝ssen wir Oslo auch wieder verlassen.

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